Beim Be- und Entladen von Lkw, Containern, Aufliegern und Wechselbrücken fährt der WFT den Förderweg bis zum Übergabepunkt aus. Das verkürzt Tragewege und unterstützt den Warenumschlag im Wareneingang und Versand.
Die Auslegung richtet sich nach Fördergut, benötigter Reichweite und Verladesituation. Fahrwerk, Höhenverstellung und ergänzende Ausstattung werden passend zum individuellen Einsatz abgestimmt.
Weniger Laufwege, entlastete Mitarbeitende und ein effizienterer Warenfluss.
Beim manuellen Be- und Entladen kosten lange Wege Zeit und Kraft. Der Teleskopgurtförderer (WFT) lässt sich bis in den Laderaum ausfahren und unterstützt den Warentransport direkt am Einsatzort. Das erleichtert die Arbeit im Versand und Wareneingang und hilft, Abläufe übersichtlicher zu gestalten.
| Fördergut: | Behälter, Kartonagen, Werkstückträger, Beutelware, Säcke und Reifen |
| Förderprinzip: | Stufenlos teleskopierbarer Gurtförderer |
| Anwendung: | Be- und Entladung von Lkw, Containern und Wechselbrücken |
| Mobilität: | Handverfahrbar oder schienengeführt, je nach Ausführung |
| Ergonomie: | Längenanpassung und elektrohydraulische Höhenverstellung (optional) |
Der ausfahrbare Förderer bringt die Übergabestelle näher an die Ware im Fahrzeug. Die Bedienung per Taster ermöglicht die Anpassung des Förderwegs während des Ladens. So lassen sich manuelle Tragewege reduzieren.
Die elektrohydraulische Höhenverstellung (optional) unterstützt eine passende Arbeitshöhe. Für die Planung sind Fördergut und Stückgewicht, Fahrzeug- und Rampensituation sowie die Anbindung an vorhandene Fördertechnik anzugeben.
| Technische Eckdaten | Ausführungen |
| Fördergurtbreite | 600 oder 800 mm |
| Tragkonstruktion | Profilstahl- und Stahlblech-Schweißkonstruktion |
| Gesamtlänge, eingefahren | 3–6 m (je nach Ausführung) |
| Gesamtlänge, ausgefahren | Standard WFT3 bis 15 m, WFT4 bis 18 m |
| Gesamtbreite WFT 3 | 1.330 mm, inkl. Hydraulikaggregat 1.510 mm |
| Gesamtbreite WFT 4 | 1.550 mm, inkl. Hydraulikaggregat 1.760 mm |
| Arbeitshöhe WFT 3 | 995 mm |
| Arbeitshöhe WFT 4 | 1.020 mm |
| Manuell Verfahrbar | Bis 15 m Gesamtlänge |
| Teleskopierung | Elektrisch, stufenlos |
| Neigungsverstellung | Elektrohydraulisch, stufenlos |
| Teleskopierantrieb | Elektromotorisch über Zahnstangengetriebe in der Basisbrücke und über Einfachrollenketten in den weiteren Bandbrücken |
| Fahrwerksausführung | Schienengeführt, elektrisch verfahrbar mit Spurkranzrädern; manuell verfahrbar auf Schwerlast-Doppellenkrollen. Alle WFT-Varianten sind auch in stationärer Ausführung erhältlich. |
| Bodenschienen | In Oberflur- und Unterflurausführung erhältlich |
| Zulässige Streckenlast | Mobile Standardausführung: max. 30 kg/m; stationäre oder schienengeführte Ausführung: max. 50 kg/m |
| Antriebe | Drehstrom-Getriebemotoren mit und ohne Frequenzregelung |
| Antriebstrommeldurchmesser | Ø 220 mm, gummiert und ballig geschliffen |
| Fördergeschwindigkeit | 0,5 m/s, andere Geschwindigkeiten auf Anfrage möglich |
| Bedienfunktionen | Teleskopelemente ein- und ausfahren, hydraulische Neigungsverstellung, Fördergurt Ein/Aus, Not-Halt, Kollisionsschutzleiste |
| Bedienung | Standardmäßig stirnseitig, seitlich im Schaltschrank integriert (optional) |
| Beleuchtung | LED-Frontlicht zur Beleuchtung des Verladebereichs, zusätzliche Seitenbeleuchtung erhältlich (optional) |
| Neigungswinkel | Standardmäßig bis max. 5° Steigung |
| Hydraulikaggregat | Seitlich am Gerät montiert |
| Farbgebung | Standardausführung RAL 5015 Himmelblau, Sonderlackierungen auf Anfrage erhältlich |
Technische Änderungen vorbehalten. Abmessungen, zulässige Streckenlasten und Ausstattungsmerkmale können je nach Ausführung variieren.
Fahrwerk und Ausstattung passend zur Verladesituation
Fahrwerk für Handverfahrbarkeit
Schienengeführtes Fahrwerk
Elektrohydraulische Höhenverstellung
LED-Beleuchtung am Arbeitsbereich
Bedienung und Sicherheitsdetails
Zugängliche Komponenten für den Service
Modulare Ausstattung und Erweiterung
Er eignet sich besonders für Kartons, Pakete, Behälter und andere Stückgüter mit geeigneter Auflagefläche.
Ja. Länge, Breite, Ausführung und Einbindung in vorhandene Prozesse können projektbezogen abgestimmt werden.
Ja. Durch die ausfahrbare Bauweise kann der Förderer direkt in den Laderaum hineinreichen.
Ja. Wir prüfen gemeinsam mit Ihnen den Einsatzfall und entwickeln eine passende Lösung.
Ein Fulfillment-Dienstleister aus dem süddeutschen Raum lagert, kommissioniert und versendet Waren für unterschiedliche Auftraggeber. Gerade bei hohem Versandaufkommen kostet der manuelle Transport der Kartons zur Rampe Zeit und bindet Mitarbeitende.
Ein BLUME-WFT führt die Sendungen direkt bis in den Lkw. Das reduziert Laufwege und wiederholtes Tragen; das Team kann sich stärker auf Kommissionierung und Versandkontrolle konzentrieren. Der Nutzen: ein gleichmäßigerer Warenfluss, eine ergonomischere Verladung und mehr Flexibilität bei wechselnden Sendungsmengen. Zeit- und Personaleinsparungen wären im realen Betrieb anhand der Ausgangswerte zu messen.
Ein Logistikdienstleister im deutsch-niederländischen Grenzraum bewegt ein breites Spielwarensortiment und organisiert internationale Verkehre. Saisonale Spitzen und enge Abfahrtsfenster erhöhen den Druck auf die Verladung. Das Unternehmen nennt Spielwarenlogistik und UK-Verkehre als Kerngeschäft.
Im Beispiel bringt ein WFT die Kartons direkt in den Trailer. So entfallen viele manuelle Wege in den Laderaum. Die Rampe lässt sich strukturierter nutzen, und das Team gewinnt Spielraum für Spitzenzeiten. Der Vorteil: weniger körperliche Belastung, ein besser planbarer Verladeablauf und weniger Wartezeit an der Rampe.
Ein europaweit tätiger Online-Anbieter im Gesundheitsbereich betreibt hochautomatisierte pharmazeutische Logistikzentren. Im Beispiel ist die Kommissionierung bereits leistungsfähig, doch an der Rampe entsteht beim Übergang von der Fördertechnik in den Lkw ein Engpass.
Der BLUME-WFT verlängert den Förderweg bis in den Trailer und verbindet den Versandbereich mit der Verladung. Das unterstützt einen kontinuierlichen Kartonfluss und verringert manuelle Übergaben. Der Nutzen: gleichmäßigere Abläufe, weniger Hebe- und Tragearbeit und eine bessere Auslastung des Versandteams, bei höherem Durchsatz und insgesamt geringeren Kosten.
Ein österreichischer Paketdienstleister bündelt Sendungen in seinem Logistikzentrum. Wenn viele Sendungen in kurzer Zeit auf die Straße müssen, zählt ein reibungsloser Übergang von der Sortierung zur Fahrzeugverladung.
Der BLUME-WFT führt die Pakete direkt in den Laderaum. Das verkürzt manuelle Transportwege und die Rampe ist für wechselnde Fahrzeugpositionen flexibel nutzbar. Der Mehrwert: ein übersichtlicherer Ablauf, weniger körperlich belastende Handgriffe und bessere Voraussetzungen für kurze Standzeiten. Eine Einsparung ergabt sich aus der tatsächlich verkürzten Verladezeit und dem geringeren Personalaufwand vor Ort.
Unsere Experten prüfen gemeinsam mit Ihnen, welche Ausführung des Teleskopgurtförderers zu Ihren Anforderungen passt.
Typische Fragen, die wir in der Beratung klären
Ihre Anforderungen jetzt prüfen lassen!
























