Retrofit & Modernisierung
Bestehende Anlagen fit für neue Anforderungen
Mit gezielten Modernisierungskonzepten entwickelt BLUME bestehende Förder- und Lageranlagen technisch weiter und schafft die Voraussetzungen für zuverlässige Prozesse und langfristige Verfügbarkeit.

Retrofit & Modernisierung

Bestehende Technik weiterdenken

Produktions- und Logistikprozesse verändern sich. Anforderungen an Leistung, Verfügbarkeit und Automatisierung steigen – während wesentliche Teile einer bestehenden Förder- oder Lageranlage weiterhin zuverlässig ihren Dienst leisten.

In solchen Fällen muss nicht zwangsläufig die komplette Anlage ersetzt werden. BLUME analysiert die vorhandene Technik und entwickelt darauf aufbauend ein individuelles Modernisierungskonzept. Dabei werden erhaltenswerte Komponenten und bestehende Logistikprozesse berücksichtigt und gezielt mit neuer Technik kombiniert. Ziel sind leistungsfähige Anlagen, die wieder zu den aktuellen betrieblichen Anforderungen passen.

Was bleibt – und was sollte erneuert werden?

Am Anfang eines Retrofits steht die Bewertung des Anlagenbestands. Entscheidend ist nicht allein das Alter einer Anlage, sondern insbesondere der Zustand ihrer mechanischen, elektrischen und steuerungstechnischen Komponenten.

BLUME unterscheidet deshalb grundsätzlich zwischen einer gezielten Teil- bzw. Steuerungsmodernisierung und einer umfassenderen Komplettmodernisierung. Welche Variante technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist, wird für die jeweilige Anlage individuell beurteilt.

So kann vorhandene Substanz weiter genutzt werden, während gezielt die Bereiche erneuert werden, die Leistung, Verfügbarkeit oder zukünftige Nutzungsmöglichkeiten begrenzen.

Gezieltes Retrofit für Steuerung und Antriebstechnik

Ist die mechanische Basis einer Anlage weiterhin in gutem Zustand, kann eine Modernisierung einzelner technischer Bereiche ausreichen.

BLUME nennt für eine solche Teil- bzw. Steuerungssanierung unter anderem den Austausch bestehender Steuerungen gegen aktuelle SPS-Technologie, den Einsatz neuer Wegmesssysteme sowie die Erneuerung von Antriebs- und Regelungstechnik.

Auf diese Weise lässt sich eine bestehende Anlage technisch weiterentwickeln, ohne zwangsläufig sämtliche mechanischen Komponenten auszutauschen.

Komplettmodernisierung für Anlagen mit größerem Erneuerungsbedarf

Bei älteren Anlagen oder umfangreicherem Modernisierungsbedarf kann eine weitergehende Sanierung sinnvoll sein. Hier betrachtet BLUME nicht nur einzelne Steuerungs- oder Antriebskomponenten, sondern das Zusammenspiel der gesamten Anlage.

Zum dokumentierten Modernisierungsspektrum gehören unter anderem der Austausch bestehender Regalbediengeräte und die Generalüberholung vorhandener Fördertechnik.

So entsteht aus vorhandener Infrastruktur und gezielt erneuerter Technik wieder ein aufeinander abgestimmtes Gesamtsystem.

Mögliche Bereiche einer Modernisierung

Steuerungstechnik
Erneuerung bestehender Steuerungen und Umstellung auf aktuelle SPS-Technologie.

Antriebs- und Regelungstechnik
Modernisierung technischer Komponenten für zeitgemäße Anlagenabläufe.

Mess- und Positioniertechnik
Integration neuer Wegmesssysteme in bestehende Anlagen.

Fördertechnik
Überarbeitung und Generalüberholung vorhandener Fördertechnik.

Regalbediengeräte
Austausch bestehender Regalbediengeräte im Rahmen einer umfassenden Modernisierung.

Software & Materialflusssteuerung
Modernisierung der digitalen Systemebene und Einbindung aktueller Lagerverwaltungs- und Materialflusssysteme.

Modernisieren, ohne den Betrieb aus dem Blick zu verlieren

Eine Modernisierung muss nicht nur technisch funktionieren – sie muss auch zum laufenden Betrieb passen.

BLUME berücksichtigt deshalb bereits bei der Planung die vorhandenen Produktions- und Logistikprozesse. Kurze Umbauzeiten und eine möglichst geringe Beeinträchtigung des Betriebs gehören zu den ausdrücklich formulierten Zielen der Modernisierungskonzepte.

Dass solche Projekte abschnittsweise umgesetzt werden können, zeigt auch ein dokumentiertes BLUME-Projekt: Bei der Modernisierung eines 25 Jahre alten, 14-gassigen Hochregallagers erfolgte der Umbau in drei Bauabschnitten; währenddessen konnten zwei Drittel des Lagers weiter genutzt werden.

Softwaremodernisierung als eigener Baustein

Nicht jede Modernisierung betrifft die Mechanik einer Anlage. Auch bestehende Softwarestrukturen können zum begrenzenden Faktor werden.

Für die Modernisierung vorhandener Anlagensoftware verfügt BLUME über ein eigenständiges Konzept. Bestehende Software kann schrittweise durch neue Module ersetzt werden; die BLUME-Unterlagen beschreiben hierfür auch eine parallele Umsetzung zum laufenden Anlagenbetrieb. Sind Schnittstellen oder Abläufe nicht ausreichend dokumentiert, kann zunächst eine Analyse der vorhandenen physikalischen und datentechnischen Gegebenheiten erfolgen.

Da dieser Bereich technisch weit über das allgemeine Anlagen-Retrofit hinausgeht, behandeln wir ihn auf einer eigenen Seite.

→ Softwaremodernisierung entdecken 

Modernisierung beginnt mit dem Bestand

Kein Retrofit ist wie das andere. Zustand und Aufbau der vorhandenen Anlage, zukünftige Leistungsanforderungen und betriebliche Rahmenbedingungen bestimmen, welche Maßnahmen sinnvoll sind.

Deshalb beginnt eine Modernisierung bei BLUME mit der Betrachtung dessen, was bereits vorhanden ist. Darauf aufbauend lässt sich entscheiden, welche Komponenten erhalten, überarbeitet, ersetzt oder technisch weiterentwickelt werden.

Das Ergebnis ist kein Austausch nach Schema F, sondern ein Modernisierungskonzept, das bestehende Substanz sinnvoll nutzt und die Anlage gezielt auf ihre zukünftigen Aufgaben vorbereitet.

Software als Teil des Retrofits
Auch bestehende Anlagensoftware kann schrittweise modernisiert und an aktuelle Anforderungen angepasst werden.

Ihre Anlage ist in die Jahre gekommen – Ihre Anforderungen nicht?

Ob einzelne Komponenten, Steuerungstechnik oder eine umfassende Anlagenmodernisierung: Sprechen Sie mit uns über den Zustand Ihrer bestehenden Anlage und die Anforderungen, die sie künftig erfüllen soll.